AoC Tagebuch – Die erste Woche

Eine Woche ist vergangen und Funcom schiebt fleissig Updates nach. Man merkt das sich Mühe gegeben wird die vorhandenen Bugs zu beheben. Nach dem letzten Desaster das ihr im vorherigen Beitrag lesen könnt habe ich mir ein Backup meines AoC Verzeichnisses angelegt um dieses Erlebniss nicht noch einmal mitmachen zu müssen. Aber bis jetzt habe ich es nicht gebraucht. Der Client scheint mit meiner Systemkonfiguration wohl stabil zu laufen. Das einizge Problem sind momentan die Lagspikes die durch Leitungen der Telekom verursacht werden. Da hilft bei mir nur ein Reconnect. Allerdings ist man laut Aussage des deutschen CM’s „Waldgeist“ bereits mit der Telekom in Verbindung getreten um dieses Problem zu beheben.

Auch bei meinen Chars hat sich einiges getan. Nachdem ich mit Lvl. 19 endlich dem Piratennest Tortage entkommen konnte erwartete mich die „freie“ Welt von Hyboria. Von da an fühlt man sich wie in den üblichen MMO’s. Mit der kleinen Ausnahme das es eben keine ganz „freie“ Welt ist. Jedes Gebiet wird für eine gewisse Anzahl von Spielern instanziert. Ist das Limit erreicht öffnet sich eine Kopie der Region. Sinn und Zweck der Sache ist es die Performance im grünen Berreich zu halten und falls ein Gebiet mal restlos überfüllt ist und einem ein wichtiger Questmob vor der Nase weggeschnappt wird, wechselt man einfach die Instanz und probiert dort sein Glück.

Meine Assasine ist jetzt Lvl. 29 und diese Klasse macht verdammt viel Spass. Allerdings wollte ich auch mal das FFA PvP ausprobieren und erstellte mir einen neuen Char auf dem PvP Server Aries. In Tortage merkt man noch nicht viel vom PvP. Sobald man aber das erste Mal auf die Hellsand Inseln reist vergeht einem das Lachen. Man wird hinterücks niedergestreckt oder von Casterklassen aus sicherer Distanz abgemeuchelt während man sich gerade mit 2 Krokodilen beschäftigt. Alles in allem nicht weiter tragisch, es ist nunmal PvP und wenn jemand anders auch eben diese Mobs zum questen braucht, auch völlig verständlich. Was mir aber sauer aufstösst, ist die Tatsache das sich einige Spieler ihre Chars auf der Startinsel hochzüchten und dann Jagd auf die „Kleinen“ machen. Selbst am Spawnpunkt wird man niederrücks weggehauen wo man nicht den Hauch einer Chance hat, da weder Ausdauer noch Mana vorhanden ist um eine einzige Gegenaktion zu starten. Ich hoffe Funcom lässt sich in diesem Berreich schnell was einfallen.

Trotzdem habe ich es diese Nacht irgendwie auf Stufe 22 gebracht und bin der Tortagehölle entflohen. Da es in Hyboria wesentlich mehr Spielraum für diese Art von Spielern gibt, kann man dort relativ entspannt questen. Zwar gibt es immer mal wieder Leute die im vorbeirennen schnell jemandenen niederstechen der 10 oder 20 Stufen unter einem ist, aber nach sovielen Jahren MMO-Erfahrung und der harten Zeit aus Lineage2 bin ich mittlerweile abgehärtet.

So, der letzte Kaffee ist getrunken, die letzte Kippe gequalmt und jetzt geht es für mich erstmal in die Kiste um den Schlaf der Gerechten zu schlafen.

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