Der Eintrag mit der Maus

Als PC-User dürfte wohl jeder diese kleinen Nager kennen, ohne deren Hilfe es nicht möglich wäre den PC auf eine einfache Art zu bedienen. Als Gelegenheitsuser dürften die Nager auch dementsprechend halten. Als Zocker allerdings spielt nicht nur die Haltbarkeit eine Rolle, sondern auch die Bedienbarkeit. Kein Wunder das die Industrie mit immer einfallreicheren Erfindungen uns die Eingabegeräte schmackhaft machen will. Doch mit der Ausstattung steigen natürlich auch die Preise. Es ist keine Seltenheit, das Serienprodukte schonmal 80-100 Euro kosten können. Doch braucht man das alles?
Zu Beginn meiner Arbeit am PC gab es Mäuse die gefühlte zwei Kilo wogen, zwei Tasten hatten und eine Kugel auf der Unterseite. Mehr gab es nicht und für damalige Ansprüche war dies auch völlig ausreichen. Als nächstes kam dann eine Maus mit drei Tasten ins Haus, die kurze Zeit darauf von einer mit einem Rädchen anstatt der Mitteltaste ausgestattet war. Als dann die ersten kabelosen Nager im Regal standen konnte ich nicht lange wiederstehen und grief zu einem Bundle aus dem Hause Microsoft der frühen Generation. Anfangs noch beindruckt vom der Freiheit die man ohne Kabel genoss kam sehr schnell die Ernüchterung. Spätestens nach den fünften Satz Batterien/Akkus wird das wechseln nervig. Zumal die Maus auch wieder an der gefühlten zwei Kilo Grenze kratzte, was durch das Gewicht der Batterien noch verstärkt wurde. Kurz darauf kam das nächste Paket ins Haus. Diesmal handelte es sich um ein Logitech Produkt mit kleinen Akku Batterien und einer Ladestation. Das Gewicht war um einiges geringer als das des Vorgängers und Nachts konnte er in Ruhe Energie tanken. Doch als damals regelmässiger LAN-Partie Besucher, lernte man schnell die Nachteile ein solcher Maus kennen. Die Akkulaufzeit mag Anfangs noch ausreichend gewesen sein, aber mit der Zeit wurde der Zeitraum immer kürzer und auf LAN’s will man auch nicht warten bis die Batterien wieder geladen sind. Also führte mich der Weg weg vom kabellosen und zurück zur Maus an der Leine. Diesaml führte mich der Weg zu einem Produkt aus dem Hause Razor. Sauber verarbeitet, super leicht, gute Gleiteigenschaften und für Links- sowie Rechtshänder geeignet. Kein vorzeitiger Nager hat mich so lange begleitet wie dieser Helfer.
Warum ich diesen Eintrag schreibe? Nun ich habe vor einpaar Minuten eine aktuelle PC Zeitschrift durchgeblättert bis ich wieder die neuste Generation von Mäusen entdeckte. Zwar tut es meine derzeitige noch, aber man merkt schon einige Altersschwächen. Derzeit gibt es ein optisch sehr ansprechendes Produkt was mir auf dem Papier schonmal sehr gut gefällt und für einen Preis von 25 Euro kann man eigentlich wenig verkehrt machen. Auf der anderen Seite steht mein derzeitiger Helfer mit dem ich über 3 Jahre gut gefahren bin und den ich mir eigentlich direkt wieder kaufen würden wenn der Preis nicht fast das doppelte der Konkurrenz betragen würde. Was auch immer bei rum kommt, ich halte euch auf dem Laufenden.

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