Angespielt: Bloodborne

Am Stand von Sony wurde dieses Jahr eine anspielbare Version von Bloodborne gezeigt. Nachdem auf der E3 ja schon ein Trailer gezeigt wurde der Lust auf mehr machte, konnte man am Stand von Sony nun selbst Hand an den Titel legen. Das Spiel aus dem Hause From Software hat gravierende Ähnlichkeiten zu der Dark Souls Serie. Was nicht weiter verwunderlich ist, kommen Demon Souls und Dark Souls doch aus dem gleichen Hause. Nicht nur das düstere Setting, auch gameplaytechnisch gibt es nur marginale Unterschiede. In der anspielbaren Version konnte man zwischen zwei Waffensets wählen. Bei der von mir gewählten Variante hatte man eine Shotgun sowie eine Art Sense bei sich welche man durch drücken der L1 Taste nochmal verlängern konnte. Dadurch wurde die Reichweite der Waffe erhöt. Durch drücken der L2 Taste feuerte man die Shotgun ab. Ein schneller wechsel der Waffen macht so ein flüssiges und offensives Gameplay möglich. Ansonsten ist von der Steuerung alles so geblieben wie man es aus der Dark Souls Reihe kennt. Man visiert Gegner an und haut mit leichten oder heftigen Schlägen den Gegner die Lebensenergie aus dem Leib. Dabei sollte man jedoch auch darauf achten nicht zuviele Treffer selbst zu kassieren. Man kann wieder Ausweichen und backsteps vollführen. Sollte man dennoch mal zuviel abbekommen, kann man sich durch drücken der Dreieckstaste heilen. Vorrausgesetzt man hat einige Heiltränke zuvor aufgesammelt. Aufgrund des fehlenden Schildes in der anspielbaren Version, konnte man nicht einfach festgewurzelt stehen bleiben und die Schläge des Gegners abblocken um dann im richtigen Zeitpunkt zu kontern. Zwar kann man gegnerische Angriffe unterbrechen indem man im richtigen Moment die passende Taste drückt, jedoch wird die Spielweise durch diese Änderung wohl wesentlich dynamischer ausfallen als bei den Souls Titeln.

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Zur Story ist noch nicht viel zu sagen und auf der GamesCom gab es dazu auch keine weiteren Infos. Nur wer die indirekten Vorgänger kennt kann erahnen das es sich nicht um eine einfache schnell runtergerasselte Geschichte handeln wird. Die Story wird wohl wieder eher im Hintergrund stehen und Bröckchenweise erzählt werden. Wer cineastische Zwischensequenzen erwartet wird wohl auch enttäuscht werden. Ähnlich wie bei Dark souls erwarte ich eher das man die Story erspielen muss und den Dialogen aufmerksam zuhören muss um sich einen Reim zu machen.

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Optisch sieht das Spiel schick aus. Zwar gab es teilweise noch eine deutlich fehlende Kantenglättung an den Charakteren, aber ich denke daran wird noch gefeilt werden. Gerade die Umgebung ist sehr liebevoll und detailiert gestaltet. Überall findet man kleine Details. Mir sind besonders die Särge aufgefallen die an vielen Ecken herumstanden und mit verschnörkelten Eisenbeschlägen verziert waren.

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Mich enttäuschte der Titel ein wenig. Zwar hatte ich mit einem ähnlichen Gameplay zu den Spielen aus dem selben Hause gerechnet, jedoch so frapierende Ähnlichkeiten hatte ich nicht erwartet. Wohin die Reise geht und was das düstere Setting sonst noch zu bieten hat bleibt abzuwarten. Doch unter einem neuen Titel hätte ich mir persönlich auch ein wenig mehr Differenzierung zu der Souls Reihe gewünscht. Fans der Souls Serie bekommen neues Futter mit einigen Gameplayänderung geliefert. Wer sich etwas völlig Neues erhofft hatte, wird wohl ein wenig enttäuscht werden.

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